Was wir übernehmen

Die Tour führt Ihr Moderator, wir kümmern uns um die Vorbereitung. Wir legen Leitfrage und Route fest, recherchieren die Aussteller, schreiben die Texte und planen den Ablauf auf die Minute. Am Ende haben Sie drei Dinge in der Hand:

  • das Briefing für den Moderator, mit Zeitplan, Sprechtexten und den Fragen für jede Station
  • für jeden Aussteller ein Kurzbriefing von einer halben Seite
  • eine Checkliste für die Tage vor der Tour und ein Glossar der Fachbegriffe

Für wen

Für Fachverlage, Messeveranstalter und Aussteller, die auf Messen geführte Touren, Themenrundgänge oder moderierte Programmpunkte anbieten. Besonders hilft das Briefing, wenn der Moderator nicht in jedem Thema selbst Experte ist.

Worauf es bei einer Tour ankommt

Eine Guided Tour dauert zum Beispiel eine Stunde und führt zu fünf Ständen. Mit fünf Produktpräsentationen hintereinander können Fachbesucher wenig anfangen. Sie wollen wissen, wie sich ein Thema in ihrem eigenen Betrieb umsetzen lässt und was sie dafür brauchen. Deshalb richten wir jede Station darauf aus: Sie zeigt ein konkretes Problem, ein Beispiel, wie es gelöst wurde, und was man für diese Lösung braucht.

Dazu kommt die Uhr. Bei acht Minuten pro Station und zwei Minuten für jeden Weg bleibt keine Zeit zum Improvisieren. Im Briefing steht deshalb neben den Inhalten auch die Regie.

Was im Briefing steht

Am Anfang stehen Thema und Leitfrage. Die Leitfrage zieht sich durch die ganze Tour, zum Beispiel: Wie wird aus einzelnen Maschinen eine vernetzte Fertigung? Dazu halten wir fest, für wen die Tour gedacht ist und was die Besucher am Ende mitnehmen sollen.

Die Stände ordnen wir so, dass sie zusammen eine Geschichte ergeben, etwa entlang einer Prozesskette. Jede Station bekommt einen eigenen Schwerpunkt, damit sich nichts wiederholt. Der Zeitplan reicht minutengenau von der Begrüßung bis zur Verabschiedung, die Wege zwischen den Ständen sind eingerechnet.

Eröffnung, Anmoderationen, Übergänge und Abschluss schreiben wir aus. Der Moderator kann sie wörtlich vorlesen oder als Grundlage zum freien Sprechen nehmen.

Zu jeder Station gehören:

  • eine fachliche Einordnung des Ausstellers, gestützt auf seine öffentlichen Messeankündigungen und mit Quellen
  • eine Leitfrage an den Stand, die nach einem konkreten Anwendungsfall fragt und nicht nach dem Portfolio
  • Nachfragen und eine Reservefrage, falls Zeit bleibt
  • was vorab mit dem Standteam abzustimmen ist, etwa welches Beispiel gezeigt wird und wie lange die Demo dauert
  • fachliche Hinweise für den Moderator, damit keine Leistungsangabe ohne konkretes Szenario im Raum stehen bleibt
  • ein Merksatz, den die Gruppe mitnimmt

Für den Ablauf am Stand legt die Regie fest, was in welcher halben Minute passiert: Gruppe platzieren, Leitfrage stellen, Demo, Nachfragen, Lernpunkt festhalten, überleiten. Für den Plan B liegen fertige Formulierungen bereit, falls ein Stand überzieht, eine Demo ausfällt oder eine Station kurzfristig wegfällt.

Kurzbriefing und Checkliste

Das Kurzbriefing bekommt jeder Aussteller vorab. Darin stehen sein Zeitfenster, die Leitfrage, wie lange die Erklärung dauern darf und was die Besucher danach wissen sollen.

Die Checkliste deckt die Tage vor der Tour ab: Termine bestätigen, Route abgehen, Gruppengröße klären. Das Glossar erklärt die Fachbegriffe, die auf der Tour fallen.

Warum wir

Wir kommen aus der Branche, um die es auf diesen Messen geht. Edgar Huber ist Elektrotechniker und hat 15 Jahre lang die Messeauftritte eines großen Elektronikdistributors verantwortet. Daher wissen wir, welche Fragen Fertigungsleiter und Entwickler am Stand tatsächlich stellen, und wir merken, wenn eine Antwort ins Allgemeine abrutscht.

Sie planen eine Tour oder einen moderierten Programmpunkt? Schreiben Sie uns, worum es geht und auf welcher Messe.